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Vom 23.04. – 25.04.2010 fand das alljährliche Treffen anlässlich der Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften
in Saarbrücken bei der dortigen DGG Saar statt.
Hier das Rundschreiben der VDGG-Geschäftsstelle 2/2010

 

DGG des Quartals 1/2010: DGG Saar

 

Tägliche aktuelle Nachrichten über Griechenland in deutscher Sprache findet man hier:

 

 

DGG Kiel Brief der Präsidentin der VDGG Sigrid
Skarpelis-Sperk an den Intendanten des Hessischen Rundfunks, Herrn Dr. Helmut Reitze
Hier einige Zeitungsartikel zum Jubiläum in
Kiel und zum VDGG-Treffen und der Ringverleihung:
Von 27. bis 29. März 2009 fand die Jahreshauptversammlung der Mitgliedsgesellschaften in  Kiel statt.  Die DGG Kiel war
Gastgeber anlässlich des 25-jährigen Bestehens der DGG dort.
Außerdem wurde der Ehrenrings 2009 der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften an Eberhard Rondholz verliehen.
Hier die ersten Eindrücke:
Hier ein Artikel über den diesjährigen Ehrenringträger Eberhard Rondholz auf der Deutschen
Welle
(auf griechisch
DieVereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften (VDGG) hat ihren Kulturpreis, den  Ehrenring der Gesellschaften, 2009 Herrn Eberhard Rondholz M. A., zugesprochen.
Der Preis wird dem Preisträger am Freitag, dem 27. März 2009, im Rathaus in Kiel anlässlich der Mitgliederversammlung der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften von der Präsidentin der Vereinigung, Frau Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk überreicht.
Eberhard Rondholz ist der 8. Preisträger des Ehrenringes, der erstmalig im Jahre 1995 verliehen wurde.
Im Rahmen seiner Arbeit als Journalist hat sich Eberhard Rondholz schwerpunktmäßig mit Politik, Geschichte, Kultur und Literatur Griechenlands auf sehr hohem Niveau auseinandergesetzt. Mit seinem umfangreichen publizistischen Werk, seinen zahlreichen Vorträgen und bei bedeutenden Diskussionsforen in Deutschland und im Ausland, hier insbesondere in Griechenland, hat er sich große Verdienste um die deutsch-griechischen und griechisch-deutschen Beziehungen erworben in dem Sinne, dass er sein Faktenwissen stets mit tiefer greifenden Analysen angereichert hat und so wesentlich zu einem differenzierten Griechenland-Bild in ganz hohem Maße beigetragen hat.
Biografische Daten
In Berlin 1938 geboren hat Eberhard Rondholz in Erlangen,Köln und Bonn Geschichte und Politikwissenschaft und schließlich auch noch Neogräzistik mit M. A.-Abschluss studiert. Griechenlandreisen bereits in der Schulzeit hatten schon früh sein Interesse an allem „Griechischen“ geweckt. Mit einem Postgra- duiertenstipendium des Deutschen Akademischen Austausch- dienstes (DAAD) hielt er sich zu Forschungen in Griechenland auf,die allerdings im April 1967 mit der Machtergreifung der Obristen ein vorzeitiges Ende fanden Seine Beiträge zur Förderung der griechisch-deutschen Beziehungen fanden nicht immer das Gefallen der Regierungen, weder in Bonn noch in Athen. Vor allem in den sieben Jahren der Junta-Diktatur (1967-1974) wurden seine Aktivitäten eher als ‚Ruhestörung’ empfunden, vom Bonner Auswärtigen Amt ebenso wie von den Athener Obristen – insbesondere seine Informations- arbeit über das Militärregime sowie die Zusammenarbeit mit studentischen Widerstandsgruppen im Rahmen seiner Tätigkeit im Verband Deutscher Studentenschaften (VDS) und im Deutschen Komitee des World University Service (WUS). Im April 1968 publizierte er die Dokumentation „Griechenland. 21. April 1967“. Nach der Prozessbeobachtung beim Verfahren gegen die studentische Widerstandsgruppe „Rigas Feräos“ vor dem Athener Militärtribunal im Auftrag der Westdeutschen Rektorenkonferenz und des VDS wurde er seitens der Obristen mit einem Einreise- verbot nach Griechenland belegt. Auch nach Beginn der journalistischen Arbeit beim Westdeutschen Rundfunk, ab 1972 als Redakteur in der Abteilung „Kulturelles Wort“, gilt Griechenland weiterhin sein Augenmerk: Neben griechischer Literatur und Volksmusik beschäftigen ihn in Hörfunk- und Fernsehreportagen vor allem die lange verdrängten Verbrechen der Wehrmacht im besetzten Griechenland (Film Unternehmen Kalavryta, 1985). Weitere Arbeiten von Eberhard Rondholz zu diesem Kapitel deutsch-griechischer Geschichte erscheinen u. a. in der ZEIT und in den Blättern für deutsche und Internationale Politik.
Seit der Pensionierung im Jahr 2001 widmet er sich als freier Autor weiterhin und intensiv dem politischen und kulturellen Geschehen in Griechenland.
Die Laudatio wird Herr Professor Dr. Dr. Georgios Tsiakalos von der Aristoteles Universität Thessaloniki halten.
Biographische Daten des Laudators
Georgios Tsiakalos, geboren 1946 in Soufli (Ewrou) und aufgewachsen in Alexandroupolis und Thessaloniki, folgte nach dem Abitur, 1964, seinen „Gastarbeiter“-Eltern nach Deutschland, studierte in Hamburg und Kiel Biologie, Geologie/Paläontologie und Bevölkerungswissenschaft und promovierte zum Dr. rer. nat. an der Christian-Albrechts-Universität Kiel.
Anschließend studierte er in Kiel und Dortmund Pädagogik, Politikwissenschaften und Soziologie und promovierte zum Dr. phil an der Universität Bremen, wo er später auch zum Professor berufen wurde.
Von 1967 bis 1974 war er als führendes Mitglied der deutschen Sektion der Patriotischen Antidiktatorischen Front (PAM) und des Verbandes Griechischer Studenten in Europa aktiv im Widerstand gegen das Athener Militärregime.
Nach langjähriger Lehrtätigkeit an verschiedenen deutschen Hochschulen kehrte er 1984 als Professor für Pädagogik an der Aristoteles Universität Thessaloniki nach Griechenland zurück. Neben zahlreichen Funktionen an der dortigen Universität war er Gründungsvorsitzender der Pädagogischen Fakultät der Ägäis-Universität in Rhodos.
Er hat viele nationale und europäische Forschungs- und Interventionsprojekte geleitet, darunter Programme zur sozialen Integration und Verbesserung der Lebensbedingungen der Roma in Nordgriechenland. Im Sommer letzten Jahres wurde er von der Regierung der Republik Zypern zum Vorsitzenden einer Kommission für die Reform des  Curriculums der Schulen aller Stufen berufen und teilt seitdem seine Tätigkeit zwischen Thessaloniki und Nikosia auf.
Juli 2008:
Unsere Spendenaktion hat inzwischen schon einiges bewirkt: Das Feuerwehrfahrzeug steht der Brandschutzinitiative Kaissariani zur Verfügung. Quasi als Gegenleistung hat die Gemeinde der Initiative Räume zu Verfügung gestellt und die ehrenamtlichen Helfer versichert.
Unsere Spendenaktion geht weiter! Die Mängel in der Ausstattung der freiwilligen Feuerwehrleute muss vorangetrieben werden.
Der Vorstand der Vereinigung hat deshalb auf seiner Sitzung am 20.06.08 beschlossen 10 Schutzhelme, die den klimatischen Verhältnissen des Mittelmeerraumes genügen, für dieses Projekt zu stiften. Ein Helm kostet ca. 150 €. Für weitere „Helmspenden“ sind die Feuerwehrleute und wir sehr dankbar. Dieses Projekt, auch gedacht als Beispiel für den Aufbau stabiler Freiwilliger Feuerwehren in Griechenland scheint zu fruchten.
Wir haben zwar gehofft, dass unser gespendetes Fahrzeug nicht unbedingt zum Einsatz bei Bränden kommen muss, aber leider hat Ende Juni einen Brand gegeben. Die Dankbarkeit der Brandschutzinitiative Kaissariani für unsere Aktion ist im folgenden Bericht dokumentiert. Nehmen Sie diesen Bericht zum Anlass weiterer Spenden für dieses Projekt:
Spendenaktion der Vereinigung nach den verheerenden Bränden in diesem Sommer in Griechenland
Die Vereinigung hat zur Linderung der Not nach den vielen Bränden und zur Stärkung der Einsatzkräfte bei Bränden ein Spendenkonto
bei der
Commerzbank in Bonn
(Blz.: 380 400 07) eingerichtet: Konto Nr.: 343 5336
Wir erbitten Ihre Unterstützung für Projekte zur Verbesserung der Brandvorsorge, zur Wiederaufforstung und zum Wiederaufbau sozialer Einrichtungen. Es werden nur Projekte unterstützt, die von uns bekannten und verlässlichen Partnern durchgeführt werden. Unsere Spender erfahren, für welche Projekte ihre Spendengelder verwendet wurden. Die in Athen anwesenden Mitgliedsgesellschaften haben sich entschlossen, die Initiative „ Freiwilliger Waldschutz“ der Gemeinde Kaissariani / Athen (EDDK) zu unterstützen. Vertreter dieser Initiative haben sich am 4.09.07 in unserem Tagungshotel vorgestellt und ihre Arbeit erläutert. Wir möchten die Ausstattung dieser Initiative, die es seit 1985 gibt, durch unsere Spendengelder verbessern. Die Vereinigung hat im Deutschen Kontakt-und Informationszentrum Athen einen kompetenten Ansprechpartner, der sie ueber den Verlauf des Projekts informiert.
Für Informationen und Bilder zu der Aktion „Brandvorsorge Griechenland/ Ein Löschfahrzeug für Kaissariani“ der VDGG, der „Griechenlandhilfe Tübingen“ und des Deutschen Kontakt- und Informationsbüros Athen haben wir eine Extraseite eingerichtet
Reise der Vereinigung nach Athen, 4. bis 7. September 2007
– Empfang durch den Griechischen Staatspräsidenten Karolos Papoulias
Äußerst beeindruckend, aber auch sehr anstrengend, war der viertägige Besuch des Vorstands und der Vertreter der Mitgliedsgesellschaften in Athen. Über 45 Personen haben an dem Programm teilgenommen.
Höhepunkt der Reise war der Empfang der Delegation durch den Griechischen Staatspräsidenten, Karolos Papoulias. Ziel seiner Einladung war, wie er bei der Begegnung im Rahmen seines Staatsbesuches in Deutschland im September 2006 erläuterte, die Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften und ihre wertvolle Arbeit zur Vertiefung der deutsch-griechischen Beziehungen in Griechenland bekannter zu machen. Von diesem Empfang berichtete nicht nur das griechische Fernsehen, sondern auch viele Zeitungen des Landes.
Zweites Ziel der Reise war, in Griechenland tätige deutsche Institutionen kennen zu lernen. Die Besuche im Goethe- Instituts, in der Deutschen Botschaft, im Deutschen Archäologischen Institut und im deutsch-griechischen Altenheim Koroneos, haben bei den Teilnehmern tiefe Spuren hinterlassen, weil einem als normalem Athenbesucher diese Türen verschlossen bleiben.
Abgerundet wurde der Besuch in Athen durch besondere Führungen durch das Museum zur Geschichte der Universität Athen, das Museum der Stadt Athen, das Griechische Parlament, das neue Akropolismuseum und den Kerameikos. Es standen uns immer sehr kompetente FührerInnen zur Verfügung, hervorzuheben ist, dass uns Prof. Dr. Dimitrios Pandermalis, Chef des neuen Akropolis-Museums, persönlich das noch im Bau befindliche Museum zeigte und die hervorragende Führung über den Kerameikos durch Frau Dr. Jutta Stroszeck vom Deutschen Archäologischen Institut Athen.
Für alle Teilnehmer war diese Reise ein bleibendes Erlebnis.
Ehrenring 2007
Den Ehrenring 2007 der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften ging an Frau Niki Eideneier.
Die Auszeichnung wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung der Vereinigung in Kassel am 20.04.07 durch die Präsidentin, Frau Dr. Skarpelis-Sperk, überreicht.
Der Ehrenring der VDGG
Niki Eideneier
Durch die hervorragende Organisation unseres Mitgliedes DGG Kassel war die Veranstaltung zur Verleihung des Ehrenrings 2007 an Niki Eideneier-Anastassiadi, die sich insbesondere durch die Verbreitung griechischer Literatur in Deutschland und deutscher Literatur in Griechenland große Verdienste zur Vertiefung der Deutsch-Griechischen Beziehungen erworben hat, ein herausragendes Ereignis. Die knapp 200 Besucher der Veranstaltung werden diese noch lange im Gedächtnis behalten. Nach der Begrüßung durch die Präsidentin der Vereinigung, Frau Dr. Skarpelis-Sperk, und den Oberbürgermeister der Stadt Kassel, Herrn Bertram Hilgen, wiesen der Generalkonsul Griechenlands in Frankfurt am Main, Herr Kontovounisios in Vertretung des Griechischen Botschafters in Berlin, und der Bischöfliche Vikar für Hessen, Herr Archimandrit Athenagoras Ziliaskopoulos als Vertreter des Metropoliten Augoustinos, in ihren Grußworten auf die wichtige Arbeit der Deutsch-Griechischen Gesellschaften hin, würdigten die Preisträgerin und wünschten der Vereinigung viel Erfolg für ihre wichtige Aufgabe zur Vertiefung und Ausgestaltung der deutsch-griechischen Beziehungen. Dem Deutschen Botschafter in Athen war es wegen der EU-Präsidentschaft Deutschlands nicht möglich, an der Veranstaltung teilzunehmen.
In Ihrer Laudatio auf die Preisträgerin ging die Journalistin und Autorin, Frau Eleni Torossi nicht nur auf dieVerdienste der Preisträgerin ein, sondern gab der Versammlung einen umfangreichen Überblick über die Geschichte der Migrantenliteratur in Deutschland.
In einer humorvollen Rede, in der sich Niki Eideneier-Anastassiadi für den ihr von der Vereinigung zugesprochenen Kulturpreis herzlich bedankte, bezog sie das Publikum durch das Singen vertonter griechischer Literatur in ihre Ausführungen mit ein. Die Veranstaltung wurde umrahmt von der Musikbegleitung des „Duo Mediterrane“, Kassel, das die vorgetragenen Lieder jeweils der Situation der Veranstaltung anpasste und damit einen hervorragenden Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung geleistet hat.