Samstag, 9. Juni 2018, Ausstellungseröffnung „Solidarität und Widerstand“, Köln

Ausstellungseröffnung Aachen 2018
Solidarität und Widerstand Deutsch-griechische Beziehungen während der griechischen Militärdiktatur 1967–1974


9. Juni 2018, 15 bis 17 Uhr
15.00 Uhr Begrüßung
Ingrid Matthäus-Maier
Vorsitzende des Kuratoriums der Friedrich-Ebert-Stiftung
Evangelos Plakopitas
Vorstandsmitglied der Griechischen Gemeinde Köln

15.15 Uhr Thematische Einführung
Dr. Rolf Mützenich, MdB

15:30 Uhr Podiumsdiskussion
Dr. Rolf Mützenich, MdB
Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, MdB a. D.
Präsidentin der Vereinigung der Deutsch-Griechischen Gesellschaften e.V. (VDGG)
Eleni Torossi
Zeitzeugin, Journalistin, Kinderbuchautorin
Günter Wallraff
Zeitzeuge, Journalist, Schriftsteller
Moderation: Thomas Breustedt, Staatssekretär a. D.

Im Anschluss Gang durch die Ausstellung

Veranstaltungsort: Griechische Gemeinde Köln Liebigstraße 120 b
50823 Köln

Laufzeit der Ausstellung:
9. Juni bis 26. Juni 2018
Verantwortlich: Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro NRW Jeanette Rußbült
Organisation und Anmeldung: Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro NRW
Lasse Bock
Godesberger Allee 149, 53175 Bonn
Tel.: (0228) 883-7206
Fax: (0228) 883-9208
Bitte melden Sie sich per E-Mail an unter:
https://www.fes.de/lnk/391 Gefördert durch

Foto: Jürgen Rompf, Köln 2018

Vor 50 Jahren übernahm in Griechenland eine Obristen- junta durch einen Militärputsch die Macht. Das Regime hielt sich trotz griechischen und europaweiten Widerstands sieben Jahre lang. Neben den Niederlanden und Skandinavien bildete die Bundesrepublik Deutschland ein wichtiges Zentrum der Oppositionsbewegungen gegen die Obristendiktatur. Dabei spielten Parteien, Gewerkschaften und politische Stiftungen eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt die SPD und an ihrer Seite die Friedrich-Ebert-Stiftung praktizierten Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland.

 

Foto: Jürgen Rompf Köln 2018

Aber auch Exilgriechinnen erhoben ihre Stimme, obwohl der lange Arm der Junta und deren Einschüchterungsversuche bis ins Aus- land reichten. Namhafte Medien, besonders herauszuheben sind die Deutsche Welle und der Bayerische Rundfunk, ver liehen dem Widerstand eindrucksvoll Bild, Text und Stimme.

Die Ausstellung wurde in deutsch-griechischer Kooperation erarbeitet und vom Auswärtigen Amt großzügig gefördert. Über die politisch-historische Würdigung hinaus führt sie die überragende Bedeutung des gemeinsamen Bekenntnisses zu Demokratie und Solidarität in Europa auch im aktuellen politischen Kontext deutlich vor Augen.

Flyer zur Ausstellung: hier