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Ausstellungseröffnung 7. Februar 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr, Berlin-Brandenburg-Sachsen

[1]Vor 50 Jahren übernahm in Griechenland eine Obristenjunta durch einen Militärputsch die Macht. Das Regime hielt sich trotz griechischen und europaweiten Widerstands sieben Jahre lang.Neben den Niederlanden und Skandinavien bildete die Bundesrepublik Deutschland ein wichtiges Zentrum der Oppositionsbewegungen gegen die Obristendiktatur. Dabei spielten Parteien, Gewerkschaften und politische Stiftungen eine zentrale Rolle. Nicht zuletzt die SPD und an ihrer Seite die Friedrich-Ebert-Stiftung praktizierten Solidarität mit dem Widerstand in Griechenland. Aber auch Exilgriechen erhoben ihre Stimme, obwohl der lange Arm der Junta und deren Einschüchterungsversuche bis ins Ausland reichten. Namhafte Medien, besonders herauszuheben sind die Deutsche Welle und der Bayerische Rundfunk, verliehen dem Widerstand eindrucksvoll Bild, Text und Stimme.

Es sind „nicht nur die großen Namen -die HELDEN- die das Schicksal der Völker wenden.“ (…) „Die Geschichte von »Solidarität und Widerstand« in Griechenland zu Zeiten der Diktatur besteht auch aus unzähligen Geschichten der vielen »kleinen Leute«, der Griechinnen und Griechen und Ihrer deutschen Unterstützer- und Unterstützerinnen: ihr Mut, ihr Organisationsvermögen und Durchhalten, ihre Fähigkeit zur gegenseitigen Hilfe in schwierigen Zeiten soll und darf nicht vergessen sein.“

(Sigrid Skarpelis-Sperk, Hannover 18. November 2016, Symposium der Vereinigung der deutsch-griechischen Gesellschaften (VDGG)

Die Ausstellung wurde in deutsch-griechischer Kooperation erarbeitet und vom Auswärtigen Amt großzügig gefördert. Über die politisch-historische Würdigung hinaus führt sie die überragende Bedeutung des gemeinsamen Bekenntnisses zu Demokratie und Solidarität in Europa auch im aktuellen politischen Kontext deutlich vor Augen.

Flyer hier [2]

Veranstaltungsort:
IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
Alte Jakobstraße 149
10969 Berlin

Programmablauf Ausstellungseröffnung

7. Februar 2018, 19.00 bis 21.00 Uhr, 19.00 Uhr

Laufzeit der Ausstellung:
8. Februar – 9. März 2018

Begrüßung
Olivier Höbel, Bezirksleiter der IG Metall in Berlin-Brandenburg-Sachsen
Dr. Roland Schmidt
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
der Friedrich-Ebert-Stiftung
S. E. Theodoros Daskarolis
Botschafter der Hellenischen Republik in
der Bundesrepublik Deutschland

19.15 Uhr Thematische Einführung
Georgios Pappas
Journalist, Deutschland-Korrespondent ERT / TA NEA
Anschließend Zeitzeugengespräch mit:
Kostas Papanastasiou
Schauspieler, ehemaliger Restaurateur „Terzo Mondo“
Jannis Vassiliadis
Dipl.-Ing., Architekt
20.00 Uhr Gelegenheit zum Rundgang durch die Ausstellung und Empfang

Verantwortlich:
Friedrich-Ebert-Stiftung
Archiv der sozialen Demokratie
Dr. Meik Woyke
Organisation und Anmeldung:
IG-Metall-Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen
Bodo Grzonka
Bitte melden Sie sich per E-Mail an unter:
ausstellung@igmetall-bbs.de
Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vorab an uns.